Das jährliche Voting für die besten Virtualisierungsblogs wurde heute gestartet!

Wie jedes Jahr kann man auf Eric Sieberts Seite vSphere-land.com aus allen im vLaunchpad gelisteten Seiten die besten Blogs wählen.

Das Voting selbst dauert gerade mal zwei Minuten – einfach die zehn besten Blogs auswählen und auf die Plätze 1 – 10 reihen:

“Voting now open for the top VMware & virtualization blogs”.

Unabhängig vom Voting für die besten Blogs gibt es heuer erstmals auch votings zu dezidierten Kategorien wie zb. bestes Storage Blog, bestes Cloud Blog und viele mehr.

Wenn beim Starten einer virtuellen Maschine (Server 2008 R2) die Fehlermeldung:

“BOOTMGR is missing Press Ctrl+Alt+Del to restart”

kommt, dann kann man die VM mit folgenden Schritten wieder zum Laufen bringen:

Schritt 1 – von Server 2008 R2 Betriebssystem CD starten:

Verbinde das CDROM Laufwerk der betroffenen VM mit der Microsoft Betriebssystem CD Server 2008 R2.

Vorsicht: nicht auf das Hackerl bei “Connected” bzw. “Connect at power on” vergessen!

Dann die VM starten, eine Console öffnen und bei der Frage ob von CD gebootet werden soll eine beliebige Taste drücken

Schritt 2 – Wiederherstellungskonsole öffnen:

Es öffnet sich der Wizzard der üblicherweise bei einer Installation des Server Betriebssystems kommt.

Im ersten Fenster “Install Windows” mit NEXT weitergehen:

Im nächsten Fenster “Repair your Computer” auswählen:

Es öffnet sich ein “System Recovery Options” Wizzard.

Wenn kein Betriebssystem angezeigt wird den unteren Punkt “Restore your computer using a system image that you created earlier” auswählen und Next klicken.

Es kommt dann eine Fehlermeldung, dass Windows kein Image auf dem Computer finden konnte.
Diese Fehlermeldung mit Cancel wegklicken. Auch beim Fenster darunter auf “Cancel” gehen.

Ziel ist, das folgende Fenster zu erreichen wo man ein Command Prompt zur Verfügung hat:

Nachdem man hier “Command Prompt” ausgewählt hat kommt man zu einem Prompt X:\Sources>

Schritt 3 – Startproblem beheben:

Im Command Prompt folgende Befehle eingeben:

C:
CHKDSK
-> sollte hier die Meldung kommen, dass das Volume im Zugriff von einem anderen Prozess ist einfach mit Y bestätigen

BCDBOOT C:\Windows

BOOTREC /FIXMBR
BOOTREC /FIXBOOT
BOOTREC /REBUILDBCD
BOOTREC /SCANOS

Nach Ausführen dieser Befehle die VM neu starten – es sollte dann Windows wieder wie gewohnt hochfahren.

Sollte man wegen einer alten Anwendung in die Verlegenheit kommen unter vSphere 4 eine virtuelle Maschine unter MS DOS 6.2 zu benötigen – hier das How to dazu:

1. Erstellen einer neuen virtuellen Maschine:

Erstelle eine neue virtuelle Maschine mit Konfiguration “Custom” und folgenden Werten:

.) Virtual Machine Version 4 verwenden
.) bei Betriebssystem “Other (32-bit)” auswählen
.) eine vCPU zuweisen
.) Memory Size: 4 MB
.) als SCSI Controler LSI Logic Parallel verwenden
.) Festplatte mit 256 MB erstellen

2. BIOS Einstellungen der VM anpassen:

Boote die VM ins BIOS (unter “Edit Settings” – “Options” – “Force BIOS Setup” aktivieren)
Einstellen der BOOT Reihenfolge auf: CD-ROM Drive, Hard Drive, Removeable Devices

3. Download von MS DOS Bootdisk:

Auf der Seite Allbootdisks.com das “DOS6.22_bootdisk.iso” herunterladen
(zu finden unter ISO CD Images – Download)

4. ISO Image mit virtueller Maschine verbinden:

Jetzt das ISO Image dem CD-Laufwerk der VM zuweisen
(nicht auf die Hackerl bei “connected” bzw. “connect at power on” vergessen)

5. Virtuelle Maschine starten und konfigurieren:

Starte die virtuelle Maschine und öffne die Konsole. Nach dem Start sollte man das Prompt auf A: haben:

Jetzt “fdisk” eingeben.
Es kommt die Abfrage der fdisk Options – hier Punkt 1 “Create DOS partition or Logical DOS Drive” auswählen und mit Enter bestätigen.

Im nächsten Bildschirm wieder Punkt 1 auswählen (Create Primary DOS Partition)

Die Frage nach der Partition Grösse mit “Y” bestätigen.

Es kommt dann der folgende Bildschirm:

Jetzt die virtuelle Maschine hart ausschalten (Power off) und wieder neu starten.

Am A:\ Prompt “Format C: /S” eingeben um die Festplatte zu formatieren:

Wenn die Formatierung abgeschlossen ist die VM wieder hart ausschalten und dann erneut ins BIOS booten.

Jetzt die Boot-Reihenfolge umstellen auf Hard Drive, CD-ROM Drive, Removeable Devices.
Die Verbindung des CD-ROMs zum iso File kann ebenfalls entfernt werden.

Wenn die VM jetzt gestartet wird sollte es so aussehen:

Je nach lizenzierter Version stehen bei vSphere 4 bzw. vSphere 5 unterschiedliche Features zur Verfügung.

Die nachstehende Tabelle zeigt die wichtigsten Features für die Lizenztypen Standard*, Enterprise und Enterprise Plus im Vergleich zwischen den Versionen vSphere 4 und vSphere 5.

* = unter vSphere 5 wurde die Advanced Version ersatzlos gestrichen. Dieser Vergleich bezieht sich auf die Versionen vSphere 4 Advanced mit vSphere 5 Standard.

Features vSphere 4 und vSphere 5 je Lizenztype

Je nach Lizenzart ergeben sich bei vSphere 4 bzw. vSphere 5 unterschiedliche Werte bei den Maximalwerten (maximum Configurations).

Die nachstehende Tabelle führt die wichtigsten Unterschiede bei den Maximalwerten bezogen auf die Lizenztypen Standard*, Enterprise und Enterprise Plus für die Versionen vSphere 4 und vSphere 5 an.

* = unter vSphere 5 wurde die Advanced Version ersatzlos gestrichen. Dieser Vergleich bezieht sich auf die Versionen vSphere 4 Advanced mit vSphere 5 Standard.

Maximum Configurations bei vSphere 4 und vSphere 5

Maximum Configurations bei vSphere 4 und vSphere 5

Mit diesem Codeschnipsel für PowerCLI erstellt man eine .csv Datei mit folgenden Informationen:

.) Name der virtuellen Maschine (VM)
.) Datacenter
.) Cluster
.) Hard Disk
.) Datastore Bezeichnung
.) Pfad und Name der .vmdk Datei

Im Script muss noch der Name des vCenter Servers angegeben bzw. der Ausgabepfad der .csv Datei angepasst werden:

Connect-VIServer Name_des_vCenter_Servers
$VmInfo = ForEach ($Datacenter in (Get-Datacenter | Sort-Object -Property Name)) {
  ForEach ($Cluster in ($Datacenter | Get-Cluster | Sort-Object -Property Name)) { 
    ForEach ($VM in ($Cluster | Get-VM | Sort-Object -Property Name)) {
      ForEach ($HardDisk in ($VM | Get-HardDisk | Sort-Object -Property Name)) {
        "" | Select-Object -Property @{N="VM";E={$VM.Name}},
          @{N="Datacenter";E={$Datacenter.name}},
          @{N="Cluster";E={$Cluster.Name}},
          @{N="Hard Disk";E={$HardDisk.Name}},
          @{N="Datastore";E={$HardDisk.FileName.Split("]")[0].TrimStart("[")}},
          @{N="VMDKpath";E={$HardDisk.FileName}}
      }
    }
  }
}
$VmInfo | Export-Csv -NoTypeInformation -UseCulture -Path "C:\VmQuery.csv"

Interessant ist diese Auswertung vor allem zur Dokumentation.

Denn bei einem unbennen der virtuellen Maschine werden die .vmdk Files nicht automatisch mit umbenannt.
Nach einiger Zeit ist es so oft schwierig bei Problemsituationen die richtigen .vmdk Files am Storage zu finden.

Um schnell eine Liste mit den Feldern VMHost, virtuelle Maschine (VM), Betriebsystem der VM und IP-Adresse der VM zu bekommen eignet sich folgende SQL Query auf die vCenter Server Datenbank:

SELECT VPX_HOST.DNS_NAME, VPX_VM.DNS_NAME, VPX_VM.GUEST_OS, VPX_VM.IP_ADDRESS
FROM VPX_VM VPX_VM , VPX_HOST

Es gibt zwei Möglichkeiten wie man den Zugriff auf die vMA mit vi-fastpass konfigurieren kann:

fpauth (fastpass authentication) oder
adauth (Active Directory authentication)

Bei vi-fastpass via fpauth werden die Benutzerdaten für die definierten ESX(i) Hosts bzw. vCenter Server verschlüsselt in einem File auf der vMA hinterlegt.

Dadurch kann man sich schnell ohne erneute Eingabe von Userdaten auf die gewünschten Ziele verbinden und dort vCLI Befehle oder vSphere SDK Perl Scripte ausführen.

Mit der vMA 4.1 wurde eine neue vi-fastpass Variante namens adauth eingeführt.

Der Vorteil ist, dass hier die Authentifizierung per Active Directory erfolgt und somit keine sensiblen Anmeldedaten mehr lokal auf der vMA hinterlegt werden müssen.

In diesem How-to ist die Konfiguration von vi-fastpass via fpauth beschrieben:

1. bei vMA anmelden:

als vi-admin bei der vMA anmelden

2. Ziele definieren:

ESX(i) Hosts werden mit Hilfe des “vifp addserver” Befehls als Ziele hinzufügt:

sudo vifp addserver Hostname_FQDN –username root [enter]
es kommt eine Passwortabfrage -> Passwort eingeben [enter]

Wichtig ist, dass der FQDN des Hosts verwendet wird. Für den Zugriff auf den ESX(i) Host den Root-User verwenden.

Es können nun alle gewünschten Hosts mit diesem Befehl einzeln hinzugefügt werden.

3. vCenter Server als Ziel hinzufügen:

mit dem gleichen Befehl kann auch das vCenter hinzugefügt werden:

sudo vifp addserver FQDN_vCenter_Server –username User_für_vCenter [enter]
es kommt eine Passwortabfrage -> Passwort eingeben [enter]

Auch hier wieder unbedingt den FQDN des vCenter-Servers verwenden.

4. Ziele anzeigen lassen:

Mit Hilfe von “vifp listservers” kann man sich alle Ziele inklusive des verwendeten Zugriffmodus (fpauth oder adauth) anzeigen lassen:

vifp listservers -l

5. Ziele entfernen:

um ein Ziel wieder zu entfernen verwendet man den Befehl:

vifp removeserver FQDN_Servername

6. Initialisieren eines Zielservers::

Nachdem man alle gewünschten ESX(i) Hosts und vCenter Server als Ziel hinzugefügt hat kann man die Vorteile von vi-fastpass nutzen.

Wenn man nun eines der Ziele ansprechen will muss man es vorher initialisieren. Dies passiert mit dem Befehl “vifptarget -s”:

vifptarget -s FQDN_des_Zielservers

Der Kontext der Shell wechselt nun ohne erneute Abfrage der Credentials zum gewünschten Ziel.

Setzt man nun einen vCLI Befehl ab so wird dieser am gewählten Ziel ausgeführt.
Beim Troubleshooting lässt sich so zb. auch resxtop schnell auf verschiedenen Zielen ausführen ohne immer wieder Userdaten neu eingeben zu müssen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Scripte schnell und ohne hinterlegen von sensiblen Zugriffsdaten gegen viele Ziele ausgeführt werden können.

7. Kontext verlassen:

um den Kontext eines Zielserver zu verlassen verwendet man den Befehl:

vifptarget -c

Um das Handling der vMA zu erleichtern zahlt sich vielleicht ein Blick auf diese How-to Anleitungen aus:

“How to – Installation und Konfiguration der vMA”
“How to – Tastaturlayout der vMA auf Deutsch ändern”
“How to – Passwortkomplexität der vMA ändern”

Wer beim Hinzufügen einer neuen LUN unter vSphere 4.x die Fehlermeldung:

“Error during the configuration of the host: Failed to get disk partition information”

bekommt, sollte noch einmal die Grösse der neuen LUN kontrollieren.

Diese Fehlermeldung deutet darauf hin, dass die maximale LUN Grösse von 2 TB – 512 Bytes überschritten wurde.

Diese Schritt-für-Schritt Anleitung soll einen Überblick über die Installation und Konfiguration der vMA 5.0 (vSphere Management Assistant) geben.

Genauere Infos findet man in der Releasenote bzw. den Installationsdokumentationen.

Die vMA Binaries kann man im VMWare Download Center kostenlos herunterladen.

Wenn man die .zip-Datei entpackt besteht die vMA aus folgenden vier Dateien:

vMA-5.0.0.0-472630_OVF10.cert
vMA-5.0.0.0-472630_OVF10.mf
vMA-5.0.0.0-472630_OVF10.ovf
vMA-5.0.0.0-472630-system.vmdk

Zur Installation im vCenter unter “File” – “Deploy OVF Template…” auswählen:

Es öffnet sich ein Wizzard mit dessen Hilfe man die vMA installiert.

Beim Punkt “Deploy from file:” auf Browse klicken und zum .ovf File navigieren das man vorher entzippt hat:

In den nächsten Fenstern des Wizzards werden folgende Eingaben abgefragt:

.) End User License Agreement bestätigen
.) Name vergeben (zb. vMA)
.) Host bzw. Cluster auswählen
.) Datastore auswählen (benötigt 3 GB am Storage)
.) Netzwerkeinstellungen setzen
.) gewünschte IP Einstellung auswählen (Fix, Transient oder DHCP)

Beim Bildschirm “Ready to Complete” die getätigten Einstellungen prüfen und mit Finish bestätigen – nun wird die vMA installiert:

Nachdem dieser Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde kann man die vMA starten.
Dazu einfach wie bei jedem anderen virtuellen Server im vCenter auf “Power on” klicken.

Wenn man sich nun auf die Konsole verbindet sieht man folgenden Bildschirm:

Es kommen nun einige Abfragen zur Netzwerkkonfiguration – je nach gewünschter Einstellung hier die Parameter setzen:

This machine may receive an IPv6 SLAAC adress when the network provides one. Configure an additional IPv6 adress? y/n [n]:
-> wurde in diesem How-to mit nein beantwortet

Use a DHCPv4 Server instead of a static IPv4 Address? y/n [n]:
-> wurde in diesem How-to mit nein beantwortet

IPv4 Address []:
-> Eingabe der gewünschten IPv4 Addresse

Netmask []:
-> Eingabe der gewünschten Netzmask

Gateway []:
-> Eingabe des Gateways

DNS Server 1 []:
-> Eingabe von DNS Server 1

DNS Server 2 []:
-> Eingabe von DNS Server 2

Hostname [localhost]:
-> Eingabe des gewünschten Hostnamens (Name der vMA)

Is an IPv4 proxy server necessary to reach the Internet? y/n [n]:
-> Eingabe eines Proxyserver sofern notwendig

Proxy Port []:
-> Eingabe des Ports

Nach Eingabe des Proxyports wird eine Zusammenfassung der gesetzten Parameter angezeigt.

Is this correct? y/n [y]
-> mit y bestätigen

Nun werden die Netzwerkparameter wie eingegeben gesetzt und die Netzwerkkonfiguration für den Adapter eth0 angezeigt.

Als nächstes muss das Passwort für den vi-admin User eingegeben werden.

Da bisher noch kein Passwort gesetzt wurde kann man die Frage nach “Old Passwort” einfach mit Enter übergehen.

Bei der Abfrage “New UNIX Password:” kann nun ein Passwort für den vi-admin User vergeben werden:
###Bild pw_setzen.jpg

Wahrscheinlich wird nach Eingabe des Passwortes die Meldung “BAD PASSWORD: is too simple” kommen:

vMA akzeptiert “out of the box” nur sehr komplexe Passwörter.

Wer diese Einstellung aufweichen will kann hier temporär ein komplexes Passwort vergeben (zb. LxqA146#!)und dann später die Passwortkomplexität wie im Artikel “How to – Passwortkomplexität der vMA ändern” beschrieben herabsetzen.

Nach Eingabe des ausgewählten Passwortes (Achtung: hier gilt das US-Tastatur Layout) wird die Konfiguration fertiggestellt.

Es ist dann ein blauer Bildschirm zu sehen der folgende Möglichkeiten anbietet:

.) Login in die vMA
.) Ändern der Netzwerkeinstellungen
.) Ändern der Zeitzone

Ausserdem wird der Hinweis angezeigt, dass man die vMA per Browser-Zugriff auf https://IP-Adresse_der_vMA:5480 verwalten kann.

Die Weboberfläche bietet zb. die Möglichkeit die Netzwerkkonfiguration bzw. Zeitzone zu ändern oder nach Updates für die vMA zu suchen.

Die Installation der vMA ist somit abgeschlossen und man kann sich zb. per Putty darauf verbinden.

Um das Handling der vMA zu erleichtern zahlt sich vielleicht ein Blick auf diese How-to Anleitungen aus:

“How to – Tastaturlayout der vMA auf Deutsch ändern”
“How to – Passwortkomplexität der vMA ändern”
“How to – vMA vi-fastpass konfigurieren”